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Handballkreis Aachen/Düren

Fussballabteilung

Kreisliga Herren, 1. Spieltag: Eschweiler SG – SV Eilendorf 24:21 (14:10)

Zum Saisonauftakt am Samstagabend reiste die erste Mannschaft ohne Peitz und Cremer nach Eschweiler. Merx gab seinen Einstand für seinen neuen Club in der alten Heimat. Nach der Vorbereitung, dem knappen Pokalsieg und dem intensiven Trainingssamstag ging das Team motiviert in die Partie, war sich allerdings der Rolle als Außenseiter in einer vollen und lauten Eschweiler Halle bewusst.

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B-Pokal Herren, Vorrunde: TV Scherberg – SV Eilendorf 27:28 (14:12)

Zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison reiste die erste Mannschaft am Samstagabend zum Kreisligaaufsteiger nach Scherberg. Somit war der Gegner der ersten Pokalrunde, der vor einigen Jahren noch mit zwei Mannschaften in der Kreisliga vertreten war, direkt ein guter Maßstab, um die eigene Leistung einschätzen zu können. Eilendorf reiste ohne Tobias Mertens, Stephan Peitz, Jonas Merx und die Blees-Familie an, sodass sich Breuer im Tor und Schroeder am Kreis auf 60 Minuten bei gefühlten 35 Grad Hallentemperatur vorbereiten konnten. Daniel Cremer und Jan Unland gaben ihr Debut nach ihrer Rückkehr.

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Eilendorfs zwei Gesichter und ein versöhnlicher Saisonabschluss

Durch die verschlossene Halle am vergangenen Wochenende hatte die erste Mannschaft an beiden Wochenendtagen jeweils ein Ligaspiel auf dem Programm. Am Samstagabend spielte sie in Stolberg beim Landesligaaufsteiger und kam mit 46:27 (24:14) unter die Räder, während das Sonntagspiel am Ende zwar auch deutlich mit 31:23 (11:15) verloren ging, die Mannschaft aber eine gute Reaktion auf die Klatsche am Vortag zeigte.

Bedingt durch den Spielausfall spielte der SVE am Samstag sein erstes Spiel nach fünf Wochen Pause und konnte mit den schnellen und nie nachlassenden Stolbergern schon früh im Spiel nicht mehr mithalten. Das 4:4 in der sechsten Minute war das einzige Unentschieden und in der Folge war man in allen Belangen unterlegen. Durch die ersten beiden Wellen kam der SSV zu vielen freien Abschlüssen und im stehenden Angriff nutzte der Gastgeber Lücken im Verbund oder spielte mit simplen Laufwegen die Außen frei. In ihrem letzten Kreisligaspiel konnte der Aufsteiger also noch einmal vor heimischem Publikum aufspielen und einen hohen Heimsieg einfahren.

Als die Mannschaft etwa 19 Stunden später wieder in Düren auf der Platte stand und mit den beiden Schroeders, Timon Blees, Schaaf, Breuer und dem in Aufbautraining/Praktikumsvorbereitung/Gehaltsverhandlungen/Hochzeitsvorbereitung befindlichen Peitz erneut eine Mannschaft fehlte, war die Motivation vor Anpfiff entsprechend gedämpft. Allerdings bewies das restliche Team Moral und spielte vom ersten Angriff an einen ansehnlichen und kreativen Offensivhandball. Die Deckung stand im Gegensatz zum Vortag sehr sicher und ließ nur elf Gegentore im ersten Durchgang zu, verglichen mit 24 gegen Stolberg. In der zweiten Halbzeit musste man allerdings der Spielansetzung und dem dünnen Kader Tribut zollen und konnte nicht mehr auf die taktische Umstellung der 99er reagieren. Am Ende verliert der SVE deutlich und angesichts der ersten Hälfte zu hoch, kann aber durchaus zufrieden sein und die Niederlage anerkennen.

Nach dem finalen Ligawochenende, das auch gerne vor Ostern hätte stattfinden können, schließt Eilendorf die Saison auf Platz 10 mit 13:31 Punkten und 527:588 Toren ab. Die Abwehr kann sich mit dem Meister aus Stolberg (563 Gegentore) messen, allerdings lässt der Angriff noch erheblichen Spielraum nach oben zu. Die Mannschaft stellt die zweitschlechteste Offensive der Liga und landet so auf dem drittletzten Rang. Die beiden letzten Spiele fassen vielleicht die gesamte Saison zusammen, in der der SV ein wechselhaftes Bild mit sich ständig verändernden Nebenspielern und nur wenigen Konstanten von sich gab. Meist folgte auf ein gutes Spiel ein Schlechtes und eine vollbesetzte Bank auf eine Mannschaft, die sich von selbst aufstellt. Was die Mannschaft auf das Feld bringen kann, wenn langfristig zusammen gespielt wird, konnte man zu Beginn der Rückrunde erahnen, als man kurz am achten Platz kratzte. Nun gilt es, sich zu sammeln und die letzte Saison zu verarbeiten, bevor man in die Vorbereitung auf eine schwere nächste Spielzeit mit wahrscheinlich mehreren Absteigern gehen kann.

Kreisliga Herren, 19. Spieltag: SV Eilendorf – Gürzenicher TV 24:29 (13:15)

Nach dem wichtigen Auswärtssieg in Roetgen konnte die erste Mannschaft am viel zu frühen Sonntagmorgen relativ befreit in das Heimspiel gegen Gürzenich gehen. Durch die knappe Hinspielniederlage hatte das Team noch etwas gut zu machen und ging motiviert in die Partie, die jedoch ohne Oberste, Burkersroda, Hammers und Tobias Schroeder stattfinden musste.

Das Spiel begann relativ hektisch mit schnellen Abschlüssen auf beiden Seiten, ohne dass sich ein Team absetzen konnte. Gürzenich agierte wie im Hinspiel mit einer offensiven Deckung, die Lücken für Einzelaktionen bot, allerdings wenig Raum für Spielzüge gab. In der Abwehr hatte man große Probleme mit dem Zusammenspiel von Kreis und Rückraum und fing sich hier zu viele Tore, was insgesamt zu einem ausgeglichenen Spiel führte (5:5, 10., 9:10, 20.). Nach zwanzig Minuten konnte sich der Gast jedoch einen Vorsprung erarbeiten und ging mit einer zwei-Tore Führung in die Pause.

Für die zweite Halbzeit musste Eilendorf insbesondere den Kreisläufer und die beiden Halbspieler in den Griff bekommen und vorne die sich bietenden Torchancen konsequent nutzen. So war auch der Beginn nach dem Seitenwechsel ausgeglichen und Eilendorf konnte auf ein Tor verkürzen (20:21, 45.). Die letzten 15 Minuten gingen jedoch klar an die Gäste aus Düren, die das Spiel in der Schlussphase für sich entschieden. Der SVE hatte gute Möglichkeiten zum Torerfolg, vergab jedoch zwei Tempogegenstöße, einen Siebenmeter und weitere Bälle unbedrängt vor dem gegnerischen Tor. Zusätzliche technische Fehler nahmen die Gäste dankend an, um einen am Ende recht deutlichen und bedingt durch Eilendorfs Risiko in der Schlussphase etwas zu hohen Auswärtssieg einzufahren.

Insgesamt geht die Niederlage in Ordnung in einem Spiel, in dem der Gast 60 Minuten lang führte. Mit einer konsequenten Chancenauswertung und besserer Absprache in der Abwehr wäre ein Punktgewinn möglich gewesen, so verliert der SVE jedoch erneut ein enges Spiel. Nächste Woche spielt die Mannschaft in Weiden, wo man sich mit einem Sieg in der Tabelle wieder vor den Gegner schieben und den Klassenerhalt endgültig sichern kann.

Für Eilendorf spielten: David Akintunde (1/1), Tobias Mertens (24/2) – Jonas Blees, Timon Blees (1), Tobiel Blees (3), Daniel Krings (1), Nils Rollwagen (6/1), Dennis Schaaf (2), Jochen Schroeder (3/1), Valentin Volk (3), Markus Wosnitza (3), Simon Wosnitza (2)

Kreisliga Herren, 18. Spieltag: TV Roetgen – SV Eilendorf 18:24 (5:13)

Zum wichtigen Spiel im Abstiegskampf reiste die erste Mannschaft am Sonntagnachmittag zum Tabellenvorletzten nach Roetgen. Das Hinspiel konnte der SVE für sich entscheiden und wollte auch im Rückspiel mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Neuzugang Luca Burkersroda gab sein Debut für Eilendorf, dafür fehlte Timon Blees und Simon Wosnitza. Mit einem Sieg konnte bereits eine kleine Vorentscheidung im Tabellenkeller erzielt werden.

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